Gottfried Mayerhofer Ehe - Gottfried Mayerhofer

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EHE UND FAMILIE

Einsegnung der Ehe
Was die Ehe betrifft, so ist sie geistlich gemeint eine unauflösliche, weil sie nicht Körper, sondern die Seelen verknüpfen sollte, die dann durch das dritte Band – die Kinder – erst einen ganzen Seelenkomplex bilden sollte. Dieses war wohl Meinen Aposteln als Recht gegeben, allein was taten sie denn eigentlich, wenn nämlich zwei Personen verschiedenen Geschlechts auf Lebenszeit durch die Liebe verbunden sich miteinander vereinigen wollten? Sie banden sie eigentlich nicht, diese beiden Personen, sondern sie segneten nur diesen Bund, den diese beiden schon früher miteinander abgeschlossen hatten.


Quelle: „Allgemeine und besondere Lebenswinke für innere und äußere Verhältnisse und Zustände“, Neu-theosophische Schrift Nr. 39, Auszug aus der Kundgabe v. 31. März 1870




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